E-Mail Verkehr mit der Mainpost


26.06.2020 - 21:28 von Go&Change an Benjamin Stahl

Sehr geehrter Herr Stahl,

wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen, dass Ihnen nicht das Gleiche widerfährt, wie Sie mit anderen umgehen.

Herzliche Grüße,
Felix Krolle

25.06.2020 - 22:20 von Benjamin Stahl an Go&Change

Sehr geehrter Herr Krolle,

wie in meiner E-Mail vom 26. Mai 2020 geschrieben, sind wir nach wie vor an einem Gespräch mit “Go&Change” interessiert. Selbstverständlich unter journalistischen Rahmenbedingungen.

Explizit frage ich hiermit auch nochmals ein Interview mit K.K. an.

Freundliche Grüße

Benjamin Stahl
Reporter-Chef / Leiter Regionalredaktion

Main-Post GmbH

19.06.2020 - 23:02 von Go&Change an Benjamin Stahl

Sehr geehrter Herr Stahl,

da wir von Ihnen nachwievor nicht gehört werden, nur bruchstückhaft wiedergegeben werden und bisher kein Dialog enstanden ist: lassen Sie uns doch mit Anderen ein gemeinsames Gespräch anstreben.

Was halten Sie z.B. von Rezo? https://youtu.be/hkncijUZGKA

Gerne können wir uns auch mit anderen Medien um ein gemeinsames Gespräch bemühen.

Herzliche Grüße,
Felix

08.06.2020 - 20:13 von Go&Change an Benjamin Stahl

Sehr geehrter Herr Stahl,

die Leserbriefe haben wir bisher auf der Homepage nur erwähnt und nicht zitiert. Ich denke da spricht rechtlich absolut nichts dagegen. Vielleicht können Sie bei den beiden Herren ja mal nachfragen, ob Sie bereit sind uns ihre Erlaubnis zur Veröffentlichung zu geben, vielleicht sogar mit Vollnamen und Beruf?!

Mit Ihrem schriftlichen Einverständnis, würden wir nach wie vor an den entsprechenden Stellen, wo es um Auszüge aus Ihrem Artikel geht, gerne ausschließlich Originalzitate aus den drei veröffentlichten Artikeln (22.05.2020, 25.05.2020, 01.06.2020) einfügen. Ansonsten bleiben wir bei überwiegend sinngemäßen Wiedergaben mit Verweis auf die Mainpost.

Wollen Sie uns dieses Einverständnis im Sinne gemeinsamer Wahrheitsfindung geben? Sollten Sie dies nicht wollen, prüfen Sie bitte, ob die aktuelle Art der Wiedergabe der Artikelstellen Ihrem Ansinnen entspricht und wenn nicht, bitte ich um einen kurzen Hinweis, wie dies zu verbessern sei.

Sie dürfen in Absprache und nach vorheriger schriftlicher Genehmigungen auch gerne (Teile von) Berichte von www.alle-seiten.org in der Mainpost veröffentlichen. Dafür stellen wir auch gerne den direkten Kontakt zum jeweiligen Autor her, sofern er Ihnen nicht sowieso vorliegt.

Sollten Ihnen noch (kritische) Berichte zu uns vorliegen, so bitten wir Sie ebenfalls uns diese zur Veröffentlichung auf www.alle-seiten.org zukommen zu lassen oder Kontakt zu den Autoren herzustellen. Gerne anonym, aber mit Ihrer schriftlichen Versicherung, dass es von Menschen geschrieben wurde, die uns tatsächlich kennen.

Herzliche Grüße,
Felix Krolle

08.06.2020 - 13:21 von Benjamin Stahl an Go&Change

Sehr geehrter Herr Krolle,

wir haben Ihre Mail zur Kenntnis genommen. Hierzu nur ein Hinweis: Bei Leserbriefen liegt das Urheberrecht bei den Leserbriefschreibern und nicht bei uns.

Freundliche Grüße

Benjamin Stahl
Reporter-Chef / Leiter Regionalredaktion

Main-Post GmbH

03.06.2020 - 00:00 von Go&Change an die Mainpost

Sehr geehrter Herr Stahl, Frau Jeske,

da Sie nachwievor nicht von einer stark tendenziösen und schlicht falschen Berichterstattung absehen, haben wir uns für weitere Transparenz entschieden.

Auf unserer Seite www.alle-seiten.org kommen alle beteiligten Seiten zu Wort.

Mit Ihrem schriftlichen Einverständnis würden wir an den entsprechenden Stellen gerne ausschließlich Originalzitate aus den drei veröffentlichten Artikeln (22.05.2020, 25.05.2020, 01.06.2020) und den zwei veröffentlichten Leserbriefen (30.05.2020) einfügen. Ansonsten bleiben wir bei überwiegend sinngemäßen Wiedergaben mit Verweis auf die Mainpost.

Wollen Sie uns dieses Einverständnis im Sinne gemeinsamer Wahrheitsfindung geben? Sollten Sie dies nicht wollen, prüfen Sie bitte, ob die aktuelle Art der Wiedergabe Ihrem Ansinnen entspricht und wenn nicht, bitte ich um einen kurzen Hinweis, wie dies zu verbessern sei.

Herzliche Grüße,
Felix Krolle

27.05.2020 - 03:12 von Go&Change an Ehemalige, Sebastian Stark, Ralf B.

Liebe ehemalige Mitbewohner, Sebastian, Ralf,

damit jeder Beteiligte über alles Bescheid weiß, was gerade passiert, folgt hier unser vollständiger Mailverkehr mit der Mainpost.

Die Mailadressen unter “An:” existieren selbstverständlich nicht. Ihr steht alle im BCC. Ob ihr eure Mailadressen untereinander austauschen wollt, müsst ihr selbst entscheiden.

Alles Liebe,
Felix

27.05.2020 - 02:44 von Go&Change an Benjamin Stahl

Sehr geehrter Herr Stahl,

wenn ich Sie in diesem Zusammenhang an meine erste E‐Mail erinnern darf, in der ich geschrieben habe: “Im Rahmen von Fairness und Transparenz sind wir bereit mit Ihnen über unser Privatleben zu reden, wenn Sie, Herr Stahl, genauso wie die ehemaligen Mitglieder, ebenso transparent mit Ihrem und Ihren Privatleben sind und mit den Geschehnissen in der Mainpost GmbH, wenn Sie das alles bereit sind zu veröffentlichen.”

So kann ich nicht verstehen, wie Sie unsere Bereitschaft zu einem veröffentlichungsfähigem Gespräch in meinen E‐Mails nicht erkennen konnten.

Ihr weiteres Vorgehen und der Artikel selbst haben unser Vertrauen in eine faire Berichterstattung allerdings sukzessive geschmälert, sodass wir einen anderen Weg gewählt haben und zwar den der Transparenz zu allen relevanten Gruppen.

Um auch mit Ihnen diese Transparenz zu leben, wie mit allen anderen Akteuren auch (Gemeinde Lülsfeld, Erlöserschwestern, Jugendamt, Weltanschauungsbeauftragte, ehemalige und aktuelle Bewohner, Sebastian Stark, Ralf B.), folgen unsere aktuellen Vorhaben:

‐ Wir werden diesen E‐Mailverkehr hier nach und nach allen Akteuren transparent machen
‐ Wir tragen gerade alle Informationen zusammen, die für eine Aufklärung der Vorwürfe relevant sind
‐ Wir sind mit einem Anwalt in Kontakt und lassen prüfen, welche rechtlichen Schritte möglich sind
‐ Wir sind im Kontakt mit anderen Medien
‐ Wir werden allen Akteuren zu gegebener Zeit unsere Gegendarstellung inkl. aller Berichte unserer ehemaligen und aktuellen Bewohner, unserer Gäste und Freunde zukommen lassen, mit der Einladung zu einem gemeinsamen Gespräch, bei dem wir alles durchgehen, besprechen und Lösungen erarbeiten können.

Wir hoffen dabei einen konstruktiven Weg für uns alle zu finden.

Um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, auf wen Sie sich in dem Artikel verlassen haben, habe ich einige Screenshot von Sebastian Starks Facebook‐Posts angehängt.

Herzliche Grüße,
Felix Krolle

26.05.2020 - 15:10 von Benjamin Stahl an Go&Change

Sehr geehrter Herr Krolle,

vielen Dank für Ihre E‐Mail. Wir haben Ihre Stellungnahme zur Kenntnis genommen, die Sie auf Ihrer Internetseite und kurzzeitig auf Facebook veröffentlicht haben.
Selbstverständlich werden wir Ihre angekündigte ausführliche Erwiderung in unserer Berichterstattung aufgreifen, sobald sie uns erreicht.

Natürlich sind wir auch weiterhin zu einem Gespräch bereit. Wir hatten ja auch angefragt, ob es möglich ist, mit K.K. zu sprechen.

Ich darf Sie in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass wir Ihnen und damit “Go&Change” wiederholt Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben haben. Ein Gesprächsangebot im Sinne eines Interviews, dessen Inhalte zur Veröffentlichung bestimmt sind, konnten wir in Ihren E‐Mails dagegen nicht erkennen. Man sei “bereit im Rahmen polizeilicher oder gerichtlicher Vernehmungen auszusagen”, schrieben Sie. Ein Gespräch mit der Redaktion haben Sie lediglich “im privaten Rahmen” in Betracht gezogen. Sie werden Verständnis haben, sehr geehrter Herr Krolle, dass Gespräche “im privaten Rahmen” für unsere journalistische Arbeit an dieser Stelle nicht geeignet sind.

Freundliche Grüße

Benjamin Stahl
Reporter‐Chef / Leiter Regionalredaktion

Main‐Post GmbH

26.05.2020 - 00:24 von Go&Change an Benjamin Stahl

Sehr geehrter Herr Stahl,

zu unserem Bedauern sind Sie nicht auf unsere Gesprächsangebote vor der Veröffentlichung des Artikels eingegangen.

Nach unserer Ausarbeitung einer ausführlichen Gegendarstellung werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen und ein weiteres Gesprächsangebot unterbreiten.

Bis dahin nehmen Sie bitte unsere Stellungnahme unter https://goandchange.de/aktuelles/ und die E‐Mail an unsere ehemaligen Mitbewohner zur Kenntnis, wo wir Sie und Frau Jeske ins CC gesetzt haben.

Herzliche Grüße,
Felix Krolle

19.05.2020 - 01:34 von Go&Change an Benjamin Stahl


Sehr geehrter Herr Stahl,

wenn die Vorwürfe tatsächlich so schwer wiegen, dann frage ich mich, warum weder Polizei noch Jugendamt sich bisher mit uns in Verbindung gesetzt haben. Es wäre doch angeraten uns zur Anzeige zu bringen, sollten wir rechtswidrig oder kindeswohlgefährdend gehandelt haben.

Das Gegenteil ist der Fall: Das Betreuungskonzept für unsere Kinder wurde vom Jugendamt begutachtet und gelobt. Wir haben einen guten Kontakt zur hiesigen Polizei, sind sehr gut ins Dorf integriert, sind wohlgesehene Gäste und Helfer auf jeder Veranstaltung und haben erfolgreich mit einer lokalen Jugendhilfsorganisation zusammen gearbeitet.

Außerdem stehen wir in einem regen Austausch mit den Schwestern, die uns das Kloster verkauft haben, u.a. über Fragen des rechten Zusammenlebens und liebevollen Wirkens in der Welt.

Sehen Sie oder ehemalige Mitglieder eine Rechtsverletzung, so sind wir alle, inkl. K.K., bereit im Rahmen polizeilicher oder gerichtlicher Vernehmungen auszusagen.

Alles andere ist unsere Privatsache und können Sie und wir gerne in gegenseitiger Transparenz im privaten Rahmen besprechen. Wir gehen davon aus, dass sie sich einem ehrenhaften und fairen Journalismus verpflichtet fühlen und die Personen, die uns Vorwürfe machen, genauso kritisch hinterfragen und beleuchten, wie sie dies bei uns tun.

Herzliche Grüße,
Felix Krolle

18.05.2020 - 22:23 von Benjamin Stahl an Go&Change

Sehr geehrter Herr Krolle,

ich nehme Bezug auf Ihre Antwort vom 8. Mai. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass die Vorwürfe, die an uns von mehreren Personen herangetragenwurden, schwer wiegen.

Es geht dabei um “Sadomaso‐Sex als eine Art Therapie”, wobei es auch zu Verletzungen gekommen sein soll. Außerdem um den pädagogischen Ansatz bei “Go&Change”: So sollen Mütter angehalten worden sein, ihre Kinder nicht zu umarmen; Kinder die Aufmerksamkeit einfordern, sollen demnach von den anderen Klosterbewohnern nicht angeschaut werden dürfen; Kinder, die nachts weinen, habe man laut uns vorliegenden Aussagen schreien lassen, ohne nach ihnen zu sehen. Der Kontakt zu Angehörigen außerhalb des Klosters, soll nicht gerne gesehen sein.

Bei den meisten Berichten spielt K.K. eine zentrale Rolle. Er soll der Gemeinschaft als Oberhaupt vorstehen, immer wieder fällt der Begriff “Guru”. K.K. bleibt für Außenstehende offenbar gerne im Hintergrund, so war er auch bei dem von Ihnen angeführten Besuch der Kirchenvertreter nicht anwesend. Warum? Gerne würden wir natürlich auch mit ihm selbst sprechen.

Unter anderem bleibt auch die Frage nach der Finanzierung von “Go&Change”. Wie konnte etwa das Geld für den Klosterkauf aufgebracht werden? Wem gehört das Kloster aktuell?

Vielleicht möchten Sie ja doch noch auf unsere Fragen eingehen. Gerne geben wir Ihnen hierzu noch einmal Gelegenheit bis diesen Mittwoch, 20. Mai, 9 Uhr.

Freundliche Grüße

Benjamin Stahl
Reporter‐Chef / Leiter Regionalredaktion

Main‐Post GmbH

08.05.2020 - 21:21 von Go&Change an Bejamin Stahl

Sehr geehrter Herr Stahl,

nachdem verschiedene Diffamierungsversuche einiger unserer ehemaligen Mitglieder in der Gemeinschaftsszene und bei den “Sektenbeauftragten” Bayerns gescheitert sind, war klar, dass früher oder später ein Versuch über die Presse stattfindet. Wie jede Gemeinschaft, alternative Bewegung, oder eigentlich sogar jede Institution werden wir immer mal wieder Angriffs‐ und Projektionsfläche des Ungerechtigkeitsempfinden rausgeworfener Personen. Sie können die ehemaligen Mitglieder, die sich bei Ihnen gemeldet haben ja mal fragen, warum wir sie rausgeworfen haben. Denn nur die, die wir rausgeworfen haben, werden sich bei Ihnen gemeldet haben. Mit allen anderen haben wir nach wie vor einen guten Kontakt.

Um Ihre Fragen zu beantworten:

Ja, solche Sachen würden wir nie tun;
Nein, wir machen noch viel Schlimmeres;
Wir haben gegen keine Gesetze verstoßen und fordern unsere ehemaligen Mitglieder auf uns anzuzeigen, wenn sie es anders sehen; Im Rahmen von Fairness und Transparenz sind wir bereit mit Ihnen über unser Privatleben zu reden, wenn Sie, Herr Stahl, genauso wie die ehemaligen Mitglieder, ebenso transparent mit Ihrem und Ihren Privatleben sind und mit den Geschehnissen in der Mainpost GmbH, wenn Sie das alles bereit sind zu veröffentlichen.

Da Sie der Initiator dieses Vorgangs sind, ist es nur fair, wenn auch Sie damit beginnen. Wir erwarten Ihre Antworten bis Montag, den 11. Mai!

Herzliche Grüße,
Felix Krolle

07.05.2020 - 17:29 von Benjamin Stahl an Go&Change

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einiger Zeit haben sich mehrere ehemalige Mitglieder Ihrer Gemeinschaft an die Redaktion gewandt. Deren Erfahrungsberichte über “Go & Change” haben uns Anlass zu Recherchen gegeben, in deren Zusammenhang wir Ihnen gerne Gelegenheit zur Stellungnahme einräumen. Folgende Fragen bitten wir Sie bis Montag, 11. Mai, zu beantworten:

1) Was ist die Idee von “Go & Change”? Und was ist das Ziel?
2) Wie viele Menschen leben derzeit in Ihrer Gemeinschaft und wie viele davon sind minderjährig?
3) Wie fühlen Sie sich als Gemeinschaft ins Dorfleben von Lülsfeld integriert?
4) Wie finanziert sich Ihre Gemeinschaft? Habe Ihre Mitglieder weiter ein eigenes finanzielles und materielles Vermögen?
5) Gibt es in Ihrer Gemeinschaft eine interne Hierarchie? Nach welchen Kriterien ist diese aufgebaut? Wie werden in Ihrer Gemeinschaft Entscheidungen, die das Zusammenleben etc. betreffen, getroffen?
6) Uns liegen Schilderungen vor, wonach sich Mitglieder zu Sitzungen treffen, bei denen ein Mitglied von anderen umringt und stundenlang auch nachts verbal bedrängt wird. Was hat es damit auf sich? Können Sie nachvollziehen, dass das als Ausübung psychischen Drucks empfunden wird?
7) Wie leben Familien und insbesondere Kinder in Ihrer Gemeinschaft? Zusammen oder getrennt voneinander?
8) Wie und von wem werden Kinder erzogen und betreut? Nachdem es in der Vergangenheit zu mindestens einem tragischen Unfall kam, bei dem ein Kind zu Tode gekommen ist: Haben Sie daraufhin Ihr Betreuungskonzept geändert?
9) Welchen Stellenwert haben Frauen in Ihrer Gemeinschaft?
10) Uns liegen Schilderungen vor, wonach es in Ihrer Gemeinschaft zu sexualisierter Gewalt kam. Wie wird mit Sexualität in Ihrer Gemeinschaft umgegangen? Gehören dazu “Freie Sexualität” und/oder SM‐Praktiken?
11) Können Sie ausschließen, dass in Ihrer Gemeinschaft Drogen konsumiert werden? Wenn nein: Welche Drogen werden konsumiert und zu welchem Zweck?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Freundliche Grüße

Benjamin Stahl
Reporter‐Chef / Leiter Regionalredaktion

Main‐Post GmbH